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Wie Sie Ihre Weinroute organisieren sollten

Juni 26, 2017

Wie Sie Ihre Weinroute organisieren sollten

Der Weintourismus ist zweifelsohne eine Aktivität, die sich ständig steigender Beliebtheit erfreut. Immer mehr Menschen bereisen jedes Jahr ganz Spanien, ja sogar die ganze Welt, und besuchen Weinkeller, Weinberge, Museen und andere Weintourismus Destinationen. Die Auswahl an beliebten Zielen ist unglaublich groß, in Europa wäre dies unter anderem Rioja, Champagne und Bordeaux. Beliebte Ziele außerhalb Europas wären das Napa Valley in Kalifornien und Marlborough in Neuseeland. Man könnte ein Leben lang die verschiedenen Weinregionen der Welt bereisen, und man hätte immer noch nicht alles gesehen.

Wenn Sie der Weintourismus interessiert, hier einige Tipps und Tricks, wie Sie Ihre eigene Weinroute überall in der Welt organisieren.

 

Wohín man gehen sollte

Das hängt natürlich von Ihren Vorlieben, Ihrem Budget, und auch davon ab, wo Sie leben. Wenn Sie in Europa leben, gibt es viele ausgezeichnete Weinregionen, die mit dem Auto oder mit dem Zug bequem zu erreichen sind. Für Rotwein-Liebhaber bietet sich Rioja oder Ribera del Duero in Spanien an. In Großbritannien finden sich viele Weinberge, die Schaumweine erzeugen. Der Referenzpunkt für diese Weinart ist aber die Champagne.

 

Wie man eine Weinreise reserviert

Wie bei den meisten anderen Reisen auch, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Man kann die Reise bei einem Reiseveranstalter buchen, der auf Weintourismus spezialisiert ist. Der Vorteil hierbei wären die Kenntnisse, Erfahrung und Kontakte zu den Weinkellereien, die solche Unternehmen besitzen. Üblicherweise kümmern sich diese Reiseveranstalter um die meisten Belange, man kann sich dadurch komplett auf die Reise konzentrieren, und diese einfach genießen. Der wohl größte Nachteil wäre der Preis, denn diese Option ist in der Regel etwas teurer.
  • Die andere Möglichkeit wäre, dass man sich selber um alles kümmert, angefangen bei der Anreise, Mietwagen, Hotels, und das wichtigste: der Besuch bei dem Weinkeller. Man verfügt auf diese Weise über mehr Freiraum, und den Zeitplan kann man sich selber einteilen. Wenn Sie außerdem bei der Reisezeit flexibel sind, und auch nach Schnäppchen Ausschau halten, ist diese Option zumeist wesentlich günstiger. Allerdings ist die Reservierung bei den verschiedenen Weinkellern nicht immer unbedingt einfach. Das kann von Region zu Region variieren, aber selbst innerhalb der gleichen Weinregion gibt es diesbezüglich oft Unterschiede.

 

Was man wissen sollte

Jede Region ist unterschiedlich, aber es gibt einige Grundregeln, die Ihnen von Nutzen sein können, ganz gleich wohin Sie reisen.

  • Reservieren Sie Ihren Besuch bei der Weinkellerei im Voraus. Hierbei stößt man oftmals auch auf interessante Besucher-Pakete, welche die Weinkeller anbieten, und sehr interessant sein können. Einige Weinkeller haben eine sehr lange Warteliste, man sollte dies unbedingt bedenken.
  • Forschen Sie vor der Reise nach. Lesen Sie nach, was andere Reisende im Internet über die Region oder den Weinkeller schreiben. Natürlich sollten man nicht blindlings auf alle negativen Meinungen achten, aber vielleicht kann man ja von manchen Fehlern der anderen lernen.
  • Trinken Sie verantwortungsbewusst. Eine Weinverkostung macht sicherlich Freude, aber den ganzen Tag lang Wein trinken kann auch kontraproduktiv sein. Die Weinkeller stellen Spucknäpfe zur Verfügung, und man sollte diese auch benutzen!
  • Seien Sie realistisch mit Ihren Erwartungen. Manche Weinkeller und dessen Regionen behandeln ihre Touristen großartig, andere wiederum nicht so sehr. Man sollte sich daher nicht entmutigen lassen, die Weinwelt ist groß, und die meisten Menschen, die mit dem Wein zu tun haben, sind  einladend. Ach ja, noch ein Hinweis, damit Sie sich die Reise sparen: Nein, bei Domaine de la Romanée Conti kommt man in der Regel nicht rein!

 

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