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Die Geschichte von Baron de Ley

Mai 8, 2017

Die Geschichte von Baron de Ley

Barón de Ley ist eine relativ junge Bodega aus der Rioja, besitzt aber schon eine lange Geschichte: Die Bodega, wie wir sie heute kennen, wurde 1985 gegründet, aber das Besitztum hat historische Wurzeln, die in das Jahr 1548 zurückreichen.

 

Barón de Ley: antike Geschichte

Die Bodega Barón de Ley befindet sich in einem ehemaligen Kloster, welches im Jahre 1548 vom Grafen von Eguia gebaut wurde. Sie diente als Festung des Grafen, zu einer komplizierten Zeit, als es in dieser Gegend immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen kam. Diese Festungen dienten dem Schutz, und hatten sehr resistente Strukturen.

Im Laufe der Jahre, und als sich die Situation etwas beruhigte, erweckt das Besitztum das Interesse der Benediktinermönche. Sie fühlten sich vor allem aufgrund der Größe und der Lage angezogen, sie verwandten das Besitztum als strategischen logistischen Punkt. Die Benediktiner waren die bedeutendsten Hersteller von Wolle in der Region, die heutige Plantage von Barón de Ley bot eine sehr günstige Lage für die Schafe.

Das Kloster von Imas ist der Sitz von Barón de Ley, und wo einige seiner besten Weine aufbewahrt werden.

Im Jahr 1836 wurden die Benediktinermönche im Zuge der kirchlichen Beschlagnahmungen enteignet. Das Besitztum wurde einem militärischem Führer, dem General Zurbano, zugesprochen. Die politisch instabile Lage zwang den General im Jahr 1844 zur Flucht, und zu dieser Zeit verlor er sein Erbe (und all seine Ländereien) mit einer unglückseligen Wette an einen französischen Grafen. Dieser Graf aber hatte absolut kein Interesse an einem Besitztum, welches dermaßen weit entfernt von seiner Heimat Frankreich lag, so gelang dieses Besitztum in die Hände des Schuldenmanagers des General Zurbano, dem Oberst Muro.

Einige Jahre später dann, nach dem Tode von Muro, verkaufte dessen Witwe das Besitztum an eine spanische Familie, die Familie Jiménez. Es verblieb dann im Besitz für drei Generationen, und sie waren die ersten, die das landwirtschaftliche Potenzial dieser Erde erkannten. Nach dem Zerfall dieser Familie Mitte des XX Jahrhunderts, wurde es dann an eine andere spanische Familie weitervererbt, die Familie Sanz-Pastores. Diese Familie waren die letzten Eigentümer, bevor sich das Besitztum zu dem wurde, das wir heute als Barón de Ley kennen.

 

Barón de Ley heute

Seit dem Jahr 1985 ist das frühere Kloster von Imas der Sitz der Bodega Barón de Ley. Das Weingut ist modern und avantgardistisch, man achtet aber peinlich genau auf die bewährte Rioja-Tradition der Alterung im Eichenholz, wobei Fässer im Bordeaux-Stil verwendet werden, mit 225 Litern Fassungsvermögen, und die dem Ausbau ihrer Rioja Weine dienen.

 

Der Wein Barón de Ley

Die Weine Barón de Ley verbessern die Traube Tempranillo, am meisten wahrscheinlich dessen Vorzeigewein, der Barón de Ley Reserva. Dieser Reserva wird ausschließlich mit Tempranillo hergestellt, und verweilte für 20 Monate im Eichenholzfass, sowie weitere zwei Jahre im Fass. An der Nase kraftvoll, mit viel Frucht, danach fein nach Holz, wobei beides perfekt verschmilzt. Am Gaumen kraftvoll, mit starkem Säuregehalt, und einem langen Finish. Dieser Wein hat all die Eigenschaften eines Gran Reserva aus Rioja, passt also ausgezeichnet zu kräftigen, hochwertigem Fleisch.

 

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