Blog eWeinKaufen

5 beeindruckende Tatsachen über Château Margaux, die Sie beeindrucken werden

Juni 12, 2017

5 beeindruckende Tatsachen über Château Margaux, die Sie beeindrucken werden

Es gibt sicherlich nicht viele Weingüter auf der Welt, die von sich behaupten können, emblematisch zu sein, Château Margaux ist aber ganz bestimmt einer von ihnen. Das Anwesen liegt in der Herkunftsbezeichnung Margaux, am linken Ufer von Bordeaux gelegen, wo es schon seit vier Jahrhunderten hervorragende Weine produziert.

Es stimmt wirklich! Wenn sich mal die Gelegenheit ergeben sollte, bei der Sie Ihre Weinkenntnisse zeigen möchten, dann beeindrucken Sie Ihre Freunde doch damit, indem Sie „Château Margaux“ erwähnen, mit einigen seiner besonderen Eigenschaften:

 

1. Der neue Weinkeller von Château Margaux wurde von dem Star-Architekt Norman Foster entworfen

Der brite Norman Foster ist ein weltweit angesehener Architekt, so ist es auch nicht verwunderlich, dass er ausgewählt wurde, um den ersten Neubau der Weinkellerei Château Margaux seit 200 Jahre zu entwerfen. Er hat den Nouveau Chai entworfen, eine Weinkellerei mit modernen Produktionsmethoden für Rotwein und Weißwein. Betrachtet man das Gebäude aus einer gewissen Distanz, so hat man den Eindruck, es stünde schon seit jeher da, sein äußeres Erscheinungsbild fügt sich also nahtlos in die bestehende Architektur ein. Unter seinem beeindruckenden Dach aber findet man die modernste Technik für die Weinbereitung.

 

2. Château Margaux hat den gleichen Manager wie eine amerikanische Top-Weinkellerei

Paul Pontallier, der charismatischste Leiter von Château Margaux, ist bedauerlicherweise im April 2016 verstorben. Herr Pontallier fing im Jahr 1983 bei der Weinkellerei an, und arbeitete ab 1990 als Leiter des Unternehmens. Unter seiner Leitung erreichte die Weinkellerei eine gleichbleibend hervorragende Qualität. Nach seinem frühen Versterben übernahm Philippe Bascaules dessen  Posten. Beide hatten gemeinsam bei Margaux gearbeitet, bevor Herr Bascaules in die USA zog, wo er die in St. Helena (Kalifornien) gelegene Weinkellerei Inglenook, von Francis Ford Coppola, leitete. Mit Beginn seiner Tätigkeit bei Château Margaux im März 2017 wird Herr Bascaules wieder nach Bordeaux umziehen, aber häufig auch in die USA reisen müssen.

 

3. Château Margaux wurde 2015 als der beste Wein aus Bordeaux ausgewählt

Jedes Jahr im April machen sich die wichtigsten Medienvertreter und Weinhändler nach Bordeaux auf, und nehmen Weinproben aus den Fässern mit der Vorjahresernte. Dabei wird entschieden, welche Weine Potenzial aufweisen, und welche es sich zu kaufen lohnt. Dieses Ritual nennt man Kampagne „En Primeur“. Im April 2016 gaben die Weinexperten ihr Urteil über den Jahrgang 2015 ab. Manch einer mag darauf hindeuten, dass es in Bordeaux keine „schlechten Jahrgänge“ gibt, aber man war sich darüber einig, dass der Jahrgang 2015 ein guter Jahrgang war, vielleicht sogar ein sehr guter Jahrgang. Die Herkunftsbezeichnung Margaux erhielt gute Kritiken, wobei Château Margaux hohe Noten, oder sogar Höchstnoten bekam. Am Ende wurde der Château Margaux 2015 als bester Wein des Jahrgangs 2015 bei einer Umfrage des britischen Händlers Liv-ex ausgewählt.

 

4. Thomas Jefferson hat den Château Margaux geliebt

Thomas Jefferson war einer der Gründerväter und dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er war ein bekannter Weinliebhaber, und seine Sammlung enthielt einige der besten Weine der Welt. Anfangs bevorzugte er Likörweine aus Spanien und Portugal, später wandte er sich dann den französischen Rotweinen zu. Er reiste persönlich durch die Weinberge von Bordeaux und Burgund, und er soll gesagt haben, dass es „keine bessere Flasche als eine Flasche aus Margaux gibt“.

 

5. Nicht immer war das Ansehen der Kellerei sehr hoch

Trotz seiner Eigenschaft als Premier Cru hat Château Margaux nicht immer ein sehr hohes Ansehen genossen. In den sechziger und siebziger Jahren sank die Leistung der Plantage erheblich, und auch dessen Ruf. Erst als André Mentzelopoulos das Anwesen im Jahr 1977 kaufte, trat Besserung ein. Herr Mentzelopoulos investierte viel Geld in moderne und innovative önologische Techniken, und beauftragte den renommierten Berater Emile Peynaud. Traurigerweise verstarb er bevor er die Früchte seiner Arbeit sehen konnte, und dessen Tochter Corinne trat dann 1980 die Nachfolge an.

 

Mit diesen fünf Fakten können Sie bei einem Gespräch bezüglich der Weinwelt Ihre Kenntnisse beweisen. Und sollten Sie mal die Gelegenheit haben, einen Château Margaux zu verkosten, dann hilft Ihnen diese Information sicherlich auch! Kennen Sie vielleicht noch weitere Details zu Château Margaux, über die wir nicht gesprochen haben?

 

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

*